Internationale Projektmanagement-Standards
Management Summary, Zertifizierungskonzepte der drei grossen Anbieter und Tipps für die Auswahl der geeigneten Zertifizierung.
Reiter
Management Summary
- Als Zertifizierungs-Anbieter haben sich über Jahrzehnte hinweg drei Organisationen und Standards im Markt durchgesetzt, und dies weltweit: IPMA®, PMI® und PRINCE2®.
- Alle drei Anbieter bieten aufeinander aufbauende Zertifizierungen an, wobei sich die erste Stufe jeweils auch an Einsteiger ohne Projektmanagement-Erfahrung richtet.
- Das vierstufige Zertifizierungskonzept der IPMA® basiert auf den Inhalten der Individual Competence Baseline (aktuell ICB4).
- Grundlage für das zweistufige Zertifizierungskonzept des PMI® ist der Projektmanagement-Standard und Leitfaden "Project Management Body of Knowledge" (aktuell 6. Ausgabe).
- PRINCE2® ist eine prozessorientierte Methode, die von der britischen AXELOS Ltd. global verwaltet und weiterentwickelt wird. PRINCE2® versteht sich als Know-how Vermittler und fordert zur Zertifizierung - im Gegensatz zu IPMA® und PMI® - keine nachzuweisende Projektpraxis.
- Eine PM-Zertifizierung ist ein Plus im Lebenslauf. Man sollte jedoch nicht vernachlässigen, dass diese mit zum Teil erheblichem Aufwand verbunden ist, der Zeit und Geld erfordert.
Nachgewiesene Projektmanagement-Kompetenz wird heute in vielen Berufen verlangt oder ist zumindest ein Plus im Lebenslauf. Dies gilt umso mehr, wenn das Know-how von einem der grossen Zertifizierer für Projektmanagement kommt, denn diese stehen für ein klar definiertes Verständnis von Projektmanagement sowie einheitliche und dokumentierte Inhalte.
Wer ein entsprechendes Zertifikat besitzt, hat einen anerkannten Beleg für die Kenntnis bestimmter Philosophien, Methoden, Begrifflichkeiten und Lösungsansätze. Bei höheren Zertifizierungsebenen kommt teilweise der Nachweis eigener Projekterfahrung dazu.
Dabei haben sich über Jahrzehnte hinweg drei Organisationen und Standards im Markt durchgesetzt, und dies weltweit:Die weiteren Module geben einen Überblick über die Angebote dieser drei Institutionen und zeigen, wie die Standards agile Zertifizierungen in ihre Angebote integrieren.
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Wer ein entsprechendes Zertifikat besitzt, hat einen anerkannten Beleg für die Kenntnis bestimmter Philosophien, Methoden, Begrifflichkeiten und Lösungsansätze. Bei höheren Zertifizierungsebenen kommt teilweise der Nachweis eigener Projekterfahrung dazu.
Dabei haben sich über Jahrzehnte hinweg drei Organisationen und Standards im Markt durchgesetzt, und dies weltweit:Die weiteren Module geben einen Überblick über die Angebote dieser drei Institutionen und zeigen, wie die Standards agile Zertifizierungen in ihre Angebote integrieren.
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Zertifizierungskonzepte der drei grossen Anbieter
Mit dem rasanten und weltweiten Bedeutungsgewinn der Disziplin Projektmanagement sind auch die drei führenden Organisationen IPMA®, PMI® und PRINCE2® gross geworden. Über sie haben sich Projektmanagerinnen und Projektmanager organisiert, ihre Verfahren, Methoden und Tools dokumentiert und weiterentwickelt.
Dazu gehörte eine einheitliche und dokumentierte Fachsprache, um Konflikte durch unterschiedliche Begriffsverständnisse zu vermeiden. Auf der Basis dieses Wissens haben sie schliesslich Standards entwickelt.
Entsprechende Zertifikate belegen das Vorhandensein der erforderlichen Kompetenzen. Aus rechtlichen Gründen wurden für Prüfungen und Ausstellung der Zertifikate in manchen Ländern formell eigenständige Zertifizierungsstellen etabliert.
Grundsätzlich bieten alle drei grossen Anbieter aufeinander aufbauende Zertifizierungslevel an. Die jeweils erste Stufe wendet sich an Einsteiger, wobei IPMA® und PRINCE2® offen für alle sind, während PMI (Fach-)Abitur oder eine vergleichbare Ausbildung voraussetzt.
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Dazu gehörte eine einheitliche und dokumentierte Fachsprache, um Konflikte durch unterschiedliche Begriffsverständnisse zu vermeiden. Auf der Basis dieses Wissens haben sie schliesslich Standards entwickelt.
Entsprechende Zertifikate belegen das Vorhandensein der erforderlichen Kompetenzen. Aus rechtlichen Gründen wurden für Prüfungen und Ausstellung der Zertifikate in manchen Ländern formell eigenständige Zertifizierungsstellen etabliert.
Grundsätzlich bieten alle drei grossen Anbieter aufeinander aufbauende Zertifizierungslevel an. Die jeweils erste Stufe wendet sich an Einsteiger, wobei IPMA® und PRINCE2® offen für alle sind, während PMI (Fach-)Abitur oder eine vergleichbare Ausbildung voraussetzt.
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Tipps für die Wahl der geeigneten Zertifizierung
Alle drei grossen Anbieter bieten viele Möglichkeiten, die eigene Kompetenz mit einer Projektzertifizierung zu belegen. In Anbetracht der benötigten Ressourcen sollten Sie sich sehr genau überlegen, in welche Ausbildung Sie am besten Zeit und Geld investierten.
Ein erstes Kriterium, das man bedenken sollte: Wo plant man in den nächsten Jahren zu arbeiten und was ist die gängige Zertifizierung in diesem Umfeld? Denn auch wenn eine Projektmanagement-Ausbildung grundsätzlich hilfreich ist: Manche Unternehmen haben sich ausdrücklich auf eines der Konzepte festgelegt und wollen dann genau diese Zertifizierung im Lebenslauf oder Beraterprofil.
Ebenfalls wichtig ist die Klärung der Frage, wie viel Agilität in der eigenen Zertifizierungs-Laufbahn sinnvoll ist. Spielt dieses Thema eine wichtige Rolle? Lässt es sich ggf. ergänzen? Oder sollte dies ein Schwerpunkt der Ausbildung bzw. des Zertifikats sein?
Festangestellten hilft in solchen Fragen die Personalabteilung weiter. Selbständige, beziehungsweise Berater tun gut daran, sich zu überlegen, in welchen Branchen und Kundenunternehmen sie künftig arbeiten wollen, und dort Erkundigungen einzuholen. Das gilt umso mehr für denjenigen, der ein Engagement im Ausland anstrebt.
Gespräche mit Menschen, die den geplanten Weg schon gegangen sind, helfen zu überprüfen, ob die eigene Kalkulation realistisch ist. Wer im Bekanntenkreis nicht fündig wird, kann auf den branchenspezifischen Projektmanagement-Events Ansprechpartner finden oder in den einschlägigen Gruppen der Social-Media-Auftritten.
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Ein erstes Kriterium, das man bedenken sollte: Wo plant man in den nächsten Jahren zu arbeiten und was ist die gängige Zertifizierung in diesem Umfeld? Denn auch wenn eine Projektmanagement-Ausbildung grundsätzlich hilfreich ist: Manche Unternehmen haben sich ausdrücklich auf eines der Konzepte festgelegt und wollen dann genau diese Zertifizierung im Lebenslauf oder Beraterprofil.
Ebenfalls wichtig ist die Klärung der Frage, wie viel Agilität in der eigenen Zertifizierungs-Laufbahn sinnvoll ist. Spielt dieses Thema eine wichtige Rolle? Lässt es sich ggf. ergänzen? Oder sollte dies ein Schwerpunkt der Ausbildung bzw. des Zertifikats sein?
Festangestellten hilft in solchen Fragen die Personalabteilung weiter. Selbständige, beziehungsweise Berater tun gut daran, sich zu überlegen, in welchen Branchen und Kundenunternehmen sie künftig arbeiten wollen, und dort Erkundigungen einzuholen. Das gilt umso mehr für denjenigen, der ein Engagement im Ausland anstrebt.
Gespräche mit Menschen, die den geplanten Weg schon gegangen sind, helfen zu überprüfen, ob die eigene Kalkulation realistisch ist. Wer im Bekanntenkreis nicht fündig wird, kann auf den branchenspezifischen Projektmanagement-Events Ansprechpartner finden oder in den einschlägigen Gruppen der Social-Media-Auftritten.
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